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Messe: Interesse an Energiesparen ist groß
Energiesparen und Heizen interessiert die Besucher der Messe "Bauen und Wohnen" heuer besonders. Schon kurz nach der Messeeröffnung am Donnerstagvormittag war der Andrang beim Stand der Energieberatung des Landes groß. Wärmepumpe ist derzeit sehr gefragt Viele Häuslbauer erkundigen sich, ob und welche neue Heizung sie einbauen sollen. Dabei ist es für viele sinnvoll, zuerst einmal die Wärmedämmung ihres Hauses zu verbessern. Die Wärmepumpe ist bei den Häuslbauern in Salzburg derzeit gefragt. Viele kommen zur Energieberatung und wollen wissen, ob sie sich in ihrem Haus dieses System einbauen können, bei dem Heizungswasser durch die Temperatur der Erde im Garten erwärmt wird. "Passt leider nicht automatisch in jedes Haus" Doch Energieberater Georg Thor muss sie oft enttäuschen: "Die Wärmepumpe passt aus technischer Hinsicht nicht automatisch in jedes Haus. Es ist also wichtig zum Beispiel ein Niedertemperatur-Heizsystem zu haben, wie eine Fußbodenheizung, damit die Wärmepumpe in der gewünschten Effektivität überhaupt arbeiten kann. In einem Bestandsgebäude, das thermisch unsaniert ist eine Wärmepumpe einzubauen ist für mich wirklich fraglich", erklärt der Experte. Kombi aus Solar und erneuerbarer Energie Überhaupt ist es für viele Hausbesitzer vor allem wichtig, die Dämmung bei ihrem Haus zu verbessern, betont Thor. Denn das bringe auf lange Sicht viel mehr Einsparung als ausschließlich ein neuer Heizkessel. Und wer beim Heizen auch das Klima schützen will, dem empfiehlt der Energieberater eine Kombination. "Die Bewertung geht in Richtung erneuerbare Energien aus dem Holzbereich. Also Pellets, Hackgutheizungen oder Scheitholzanlagen, am besten in Kombination mit Solar. Das ist, was die Ökologie betrifft, das System, das die besten Ergebnisse liefert", sagt Thor. Neubauten haben kaum noch Ölheizungen Dass Holzheizungen und Solaranlagen bei Neubauten sehr gefragt ist, kann Stefan Kollbauer vom Seekirchner Heizungshersteller Windhager nur bestätigen. "Bei Neubauten geht der Trend stark in Richtung Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien, das ist vor allem Solar und Pellets. Ölkessel sind kaum mehr vertreten. Ich würde sagen, dass bei hundert Neubauten vielleicht noch zwei-drei eine Ölheizung einbauen." Das Land hat mit 1. Februar eine neue Förderaktion gestartet, bei der Holzheizungen und Solaranlagen besonders unterstützt werden.
 
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