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Dachdecker Dachdecker Lexikon Solar-Investoren drängen in die Stadt
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Solar-Investoren drängen in die Stadt |
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Anlagen in Oberndorf, Unterhöhenstetten und Zimmermandling geplant - »Sorge um Landschaftsbild«
Von Christoph Seidl.
Waldkirchen. Das Geschäft mit erneuerbarer Energie scheint lukrativ zu sein: Gleich drei Investoren wollen Solaranlagen im Stadtgebiet errichten. Geplant sind sie in den Ortsteilen Oberndorf, Unterhöhenstetten und Zimmermandling. In allen drei Fällen hat der Stadtrat einer notwendigen Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt.
Allerdings gab es in der jüngsten Sitzung durchaus mahnende Worte zu den Plänen: »Es nimmt überhand und das macht mir langsam Sorgen. Wir sind eine Tourismusregion und die Urlauber kommen auch zu uns, weil sie die Landschaft genießen wollen«, sagte Max Ertl (CSU). Großflächige Solaranlagen könnten in diesem Zusammenhang durchaus als störend empfunden werden, deshalb müsse die Verwaltung das Ganze in geordnete Bahnen lenken. Bürgermeister Josef Höppler sieht das auch als eine der kommenden Aufgaben des Stadtrates an. »Wir müssen uns Gedanken darüber machen, Sonderflächen auszuweisen, auf denen Solaranlagen kaum einsehbar sind. « Wobei das im Bayerischen Wald schwierig sei, wie Rupert Berndl (UCW) bereits in einer früheren Diskussion zu diesem Thema anmerkte - denn aufgrund der Hügellandschaft gäbe es fast nur exponierte Lagen.
Die möglichen Standorte für Solaranlagen sind nach Angaben des Bauamts im Stadtgebiet allerdings ohnehin an zwei Händen abzuzählen. »Wenn man die Karte von E. ON betrachtet, gibt es 20 KV-Leitungen, an denen solche Anlagen angeschlossen werden können. Errichtet werden sie wiederum an Südhängen und da bleiben vielleicht noch sieben oder acht mögliche Stellen übrig«, sagt Stadtbaumeister Manfred Heidl. Zudem würden die Stellungnahmen der Naturschutzbehörden, die als Träger öffentlicher Belange in einem solchen Verfahren gehört würden, eine gewichtige Rolle spielen - und die würden von Amts wegen auf eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes hinweisen. »Bei der endgültigen Entscheidung muss der Stadtrat abwägen. Was ist ihm wichtiger: das Fördern regenerativer Energien oder die möglichst unverbaute Landschaft?«
So sieht der Stadtbaumeister die Lage in den drei beantragten Fällen: »Die Anlage in Unterhöhenstetten sieht man von weitem, in Oberndorf ist die Einsehbarkeit eher gering und in Zimmermandling wird meiner Ansicht nach kaum jemand beeinträchtigt. «
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