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Belüftung Dachkonstruktionen

 

Eingedeckte Dächer sind nicht völlig dicht. Zwar führen sie Niederschläge über die Dachrinne ab, doch können Luft und geringe Mengen an Wasser eindringen. Bei verschalten Dächern kann unter der Eindeckung außerdem Kondenswasser entstehen.

Um diese Feuchtigkeit von innen und von außen wieder abzuführen, wird eine Konterlattung vorgesehen, die eine Belüftung von unten nach oben ermöglicht. Aber Feuchtigkeit entsteht auch in der Küche, im Bad und in den anderen Wohnräumen.

 

Ein Teil dieser Feuchtigkeit wird zwar über Fenster, Türen und Ritzen ins Freie abgeführt, ein Teil aber wandert durch Bauteile nach draußen. Man nennt das Diffusion. Entstehen größere Mengen an Wasserdampf und kühlt er bei seiner Wanderung durch die Bauteile ab, so kann er kondensieren. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip, das im Bad den Spiegel beschlagen läßt.

Feuchte Dämmstoffe in der Dachkonstruktion verlieren ihre Dämmfähigkeit, feuchte Bauteile fangen an zu vermodern. Zum einen müssen daher größere Feuchtigkeitsmengen schon vorher abgefangen werden, z. B. durch Dampfsperren, zum andern muß trotzdem eingedrungene Feuchtigkeit abtrocknen und nach draußen entweichen können. Dazu wird in der Regel ein mindestens 2 cm dicker Entlüftungsraum zwischen Dämmstoff und Dachverschalung bzw. Dachdeckung freigelassen.

 
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