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Estrich Estriche dienen überwiegend zur Aufnahme des den nachfolgenden Belags oder aber als Nutzschicht, z. B. als Industrieböden. Sie gleichen die Unebenheiten des Untergrundes aus und erfüllen mit entsprechender Unterdämmung auch wärme- und schallschutztechnische Funktionen. Abhängig von den Anforderungen werden Estriche auf einen tragenden Untergrund direkt im Verbund oder auf Trenn- oder Dämmschichten verlegt.
Der Trend geht in den letzten Jahren sehr stark zu Calciumsulfat-Fließestrichen. Maßgeblich hierfür ist deren rationelle Verarbeitbarkeit - eine Entwicklung, die mit zu den wichtigen Innovationen im Fußbodenbereich zählt. Entsprechend steigt der Marktanteil von Calciumsulfat-Fließestrichen unaufhaltsam. Einige Firmen bieten auch Zementestriche als Fließestrich an.
Das "fließende" Verlegen erweist sich gleich in mehrfacher Weise als vorteilhaft: Neben der hohen Verlegeleistung, was sie besonders wirtschaftlich und gerade in der heutigen Zeit bedeutsam macht, kommt die geringe Nacharbeit. Durch ihre fließfähige Konsistenz besitzen Fließestriche einen nahezu selbstnivellierenden Charakter, bei dem ein arbeitsaufwendiges Verteilen, Verdichten und Glätten entfällt. Um eine planebene und glatte Oberfläche zu erhalten, wird der gegossene Estrichmörtel lediglich mit einer Schwabbelstange längs und quer durchgearbeitet. Calciumsulfat-Fließestriche zeichnen sich weiterhin durch ihr geringes Schwind- und Quellverhalten aus. Das bedeutet: keine Rissbildung und geringer Fugenbedarf. Calciumsulfat-Fließestriche werden mittlerweile in den meisten Wohnungen und Häusern verlegt und können als Werkfrisch- oder Werktrockenmörtel geliefert werden. Durch den rationellen Einbau sorgen Fließestriche für einen Beitrag zur Humanisierung des Arbeitsplatzes, da der körperschädliche Einbau des konventionellen Estrichs entfällt.
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