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Dachformen
Das Sattel- oder Giebeldach
(1) sorgt an zwei Seiten für Wasserabfluß.
'Das Walmdach (2)
ist ein Satteldach, das anstelle der Giebel dreieckige Dachflächen (Walme)
besitzt.
Ein Pultdach (3)
ist ein halbes Satteldach, das sich am First häufig an eine Wand anlehnt.
Als Flachdach
werden im allgemeinen Dächer mit Neigungen unter 7° bezeichnet.
Dachaufbau
Der First (4) ist
die oberste waagrechte Dachkante.
Die Traufe (5)
ist die unterste waagrechte Dachkante.
Eine Kehle (6)
heißt eine geneigt liegende scharfe Dachkante am Zusammenstoß zweier
Dachflächen bei einspringender Gebäudeecke,
Der Grat (7) ist
eine scharfe Dachkante am Zusammenstoß zweier Dachflächen bei ausspringender
Gebäudeecke.
Die Ortgänge (8)
sind die seitlichen Abschlüsse der Dachflächen an Giebeln. Blickt man auf die
Dachfläche, so liegt der rechte Ortgang auf der rechten, der linke auf der
linken Seite.
Als Sparren werden allgemein die Dachbalken bezeichnet.
Isolierungen sollen die Dachkonstruktion und den Dachraum vor Feuchtigkeit
schützen. Zum einen tritt Feuchtigkeit in Form von Niederschlägen wie Regen
oder Schnee auf. Andererseits muß durch entsprechende Dampfsperren die Bildung
von Kondenswasser in der Dachkonstruktion verhindert werden. Dämmstoffe dienen
zum Wärme-und Schallschutz. Es gibt Dämmstoffe, die beides leisten, wie etwa
Mineralfaserdämmstoffe, aber auch Materialien, die nur für die Wärmedämmung
geeignet sind.
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