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Dünnbettmörtel-Verfahren Zum Verkleben bzw. zum Vermauern von Planziegeln. Das Dünnbettmörtel-Verfahren oder auch die Dünnbett-Mörteltechnik ist eine rationelle Verarbeitungsweise von plangeschliffenen Ziegeln. Hierbei wird der Mörtel per Walze auf die Lagerfuge der Wand aufgetragen oder durch Eintauchen der Ziegel in den Mörtel (in einer Mörtelwanne) auf die Unterseite jedes einzelnen Ziegels gebracht. Moderne Ziegelbauten werden heute fast ausschließlich im Dünnbettmörtel-Verfahren verarbeitet, weil die Ziegeleien durch die moderne Technik sehr maßgenaue, geschliffene Ziegel liefern (Planziegelbauweise). Ideal für Bauherren, die selbst bauen wollen, da das Mauern mit Planziegeln praktisch so leicht und einfach ist, dass beim Mauern fast keine Fehler gemacht werden können. Siehe auch Mauermörtel und Verarbeitungstipps.
Seit kurzem gibt es auch eine neue Technik, die noch mehr Sicherheit in der Verarbeitung mit Dünnbettmörtel bietet: Die VD-Technik, bei der ohne weitere Zusätze (wie Flies oder Füllstoffe) ein vollkommen deckelndes Mörtelbett von nur 2 - 3 mm erreicht wird. Die VD-Technik (VD = Vollflächige Dünnbettmörtelfuge) verhindert, dass der Mörtel in die Löcher der Ziegel läuft. Die vollflächig deckelnde Mörtelschicht, die wie ein "doppelseitiges Tesaband" auf den Ziegel liegt, verbessert die Wärmedämmung, den Schallschutz und die Stabilität der Wand zusätzlich. Bei der VD-Technik wird normaler Dünnbettmörtel verwendet, der aber mit einer speziellen VD-Möertelwalze aufgetragen werden muss. Weiter Informationen im Detail finden Sie bei unseren Verarbeitungs-Tipps.
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