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Kristallisation
Den Vorgang der Kristallbildung nennt
man Kristallisation, ein wichtiges, auch technisches Verfahren
zur Herstellung reiner Stoffe. Kristalle bilden sich um einen
Kristallkeim durch Substanzanlagerung aus Dämpfen,
Schmelzflüssen oder Lösungen, durch Reaktionen und
Umwandlungen (Polymorphie) im festen Zustand und durch
Austauschreaktionen (Pseudomorphosen). Die
Wachstumsgeschwindigkeit des Kristalls ist von den physikalischen (z.
B. Temperatur, Sättigungsgrad) und chemischen Bedingungen
(Zusammensetzung, Reinheit) in der Schmelze oder Lösung
abhängig. Auf eine durch entsprechende Einwirkung (Salzeintrag
durch Tausalz, Düngemittel u. a.) vorbelastete Wand
bedeutet das: Salze können an der Bautenoberfläche durch
Verdunstung des Wassers auskristallisieren aber es kann auch
innerhalb des Querschnittes zur Kristallbildung kommen, bei
Übersättigung der Lösung.
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